Psychologische Orientierung -  Dipl. Psych. Susann Franke - Psychologische Psychotherapeutin - Franke-Modell

Psychologische Souveränität beginnt mit Orientierung

Nicht abschalten können verstehen - Wenn innere Anspannung bleibt, obwohl äußerlich längst Ruhe möglich wäre

Ich komme nicht runter.

Ich bin ständig innerlich beschäftigt.
Ich kann nicht einfach nichts tun.
Ich funktioniere weiter, aber ich erhole mich nicht mehr.
Ich bin müde und gleichzeitig innerlich getrieben.


Nicht abschalten zu können bedeutet häufig mehr, als nur viele Gedanken zu haben. Manche Menschen sitzen abends auf dem Sofa, sind körperlich erschöpft und innerlich trotzdem weiterhin bei Aufgaben, Gesprächen, möglichen Problemen oder dem nächsten Tag.
Andere kontrollieren Nachrichten, planen im Kopf weiter oder suchen sofort eine neue Beschäftigung, sobald Ruhe entsteht. Selbst im Urlaub bleibt das Gefühl bestehen, eigentlich etwas erledigen, lösen oder im Blick behalten zu müssen.
Äußerlich ist die Belastung für den Moment beendet. Innerlich läuft das System weiter.

Ruhe beginnt nicht automatisch dort, wo Arbeit endet. Sie beginnt dort, wo das innere System die Aktivierung wieder verlassen kann.


Was bedeutet es, nicht abschalten zu können?
Wenn Aktivität nicht zuverlässig in Erholung übergeht
„Nicht abschalten können“ ist keine eigenständige psychische Diagnose. Der Ausdruck beschreibt ein Erleben, bei dem Gedanken, Körper und innere Aufmerksamkeit trotz vorhandener Ruhezeit weiter aktiviert bleiben.
Das kann sich zeigen als:

  • anhaltendes Gedankenkreisen,
  • innere Unruhe,
  • körperliche Anspannung,
  • ständiges Planen,
  • gedankliches Weiterarbeiten,
  • ein Gefühl von Getriebensein,
  • Schwierigkeiten, still zu sitzen,
  • Schuldgefühle beim Nichtstun,
  • wiederholtes Kontrollieren von Nachrichten,
  • fehlende psychische Distanz zur Arbeit,
  • Müdigkeit bei gleichzeitig hoher innerer Aktivierung.

In Stresssituationen versetzt der Körper sich in erhöhte Alarmbereitschaft. Diese Aktivierung kann kurzfristig hilfreich sein. Bleibt Stress jedoch dauerhaft bestehen, können unter anderem Schlafstörungen, Verspannungen, Kopfschmerzen und weitere körperliche oder psychische Beschwerden auftreten.
Nicht abschalten zu können kann vorübergehend auftreten. Bedeutsam wird es, wenn Ruhezeiten wiederholt keine ausreichende Erholung mehr ermöglichen.


Wie kann sich das Erleben zeigen?
Körperlich müde – innerlich weiter in Bewegung
Das Erleben kann auf mehreren Ebenen auftreten.
Gedanken bleiben aktiv
Mögliche Erfahrungen sind:

  • Gespräche werden nachträglich analysiert.
  • Unerledigte Aufgaben tauchen immer wieder auf.
  • Der nächste Tag wird gedanklich vollständig vorbereitet.
  • Probleme werden wiederholt durchgespielt.
  • mögliche Fehler oder Risiken lassen sich nicht loslassen.
  • selbst angenehme Situationen werden innerlich kommentiert oder geplant.

Die Gedanken müssen dabei nicht immer negativ sein. Auch produktives Planen, Entwickeln oder Organisieren kann Erholung verhindern, wenn die mentale Aktivität kaum noch unterbrochen wird.
Der Körper bleibt angespannt
Mögliche körperliche Anzeichen sind:

  • erhöhte Muskelspannung,
  • flache oder beschleunigte Atmung,
  • innere Unruhe,
  • Herzklopfen,
  • Druckgefühl,
  • Zähnepressen,
  • Magen-Darm-Beschwerden,
  • Schwierigkeiten, eine bequeme Ruheposition zu finden.

Anhaltender Stress kann körperliche und psychische Beschwerden begünstigen. Gleichzeitig sollten neu auftretende, ausgeprägte oder ungewöhnliche körperliche Symptome medizinisch abgeklärt werden.
Ruhe fühlt sich nicht erholsam an
Manche Menschen haben freie Zeit, erleben sie jedoch nicht als Regeneration.
Stattdessen entstehen:

  • Unruhe,
  • Langeweile,
  • Schuldgefühle,
  • ein Bedürfnis nach Beschäftigung,
  • das Gefühl, Zeit zu verschwenden,
  • zunehmendes Grübeln,
  • Sorge, etwas zu übersehen.

Dadurch wird Erholung nicht nur zu einer Frage verfügbarer Zeit. Entscheidend ist auch, ob der innere Zustand tatsächlich von Aktivierung in Regeneration wechseln kann.
Abends wird es besonders deutlich
Tagsüber wird die innere Aktivierung häufig durch Aufgaben, Termine und äußere Reize gebunden. Wenn diese wegfallen, werden Gedanken und Anspannung stärker wahrnehmbar.
Dann kann der Eindruck entstehen:
„Erst wenn alles ruhig wird, merke ich, wie unruhig ich eigentlich bin.“
Eine erhöhte psychophysiologische Anspannung und nächtliches Grübeln zählen zu den Faktoren, die bei Schlafproblemen eine Rolle spielen können.


Warum bleibt das innere System aktiv?
Äußere Pause ist nicht automatisch innere Sicherheit
Es gibt nicht die eine Ursache. Häufig wirken mehrere Faktoren zusammen.
Dauerhafte Belastung
Wenn Anforderungen über längere Zeit hoch bleiben, kann der Wechsel zwischen Aktivität und Erholung zunehmend schwerfallen.
Belastende Faktoren können sein:

  • hohe Arbeitsmenge,
  • Verantwortung,
  • ständige Erreichbarkeit,
  • familiäre Belastungen,
  • Konflikte,
  • finanzielle Sorgen,
  • Pflegeverantwortung,
  • anhaltende Unsicherheit,
  • fehlende Pausen,
  • häufige Unterbrechungen.

Der Körper und die Aufmerksamkeit stellen sich dann immer wieder auf Reaktion ein. Die äußere Aufgabe endet, die innere Bereitschaft bleibt jedoch bestehen.
Offene Aufgaben und fehlende Grenzen
Unerledigte oder unklare Aufgaben binden Aufmerksamkeit.
Besonders belastend kann sein, wenn:

  • Verantwortlichkeiten nicht eindeutig sind,
  • Aufgaben kein klares Ende besitzen,
  • jederzeit neue Anforderungen entstehen können,
  • Erreichbarkeit erwartet wird,
  • Entscheidungen offenbleiben,
  • berufliche und private Räume ineinander übergehen.

Das innere System erhält dann kein eindeutiges Signal, dass für den Moment genug getan wurde.
Grübeln und mentale Kontrolle
Nachdenken kann zunächst den Eindruck vermitteln, aktiv an einer Lösung zu arbeiten.
Es kann jedoch die Aktivierung aufrechterhalten, wenn immer neue Fragen entstehen:

  • Habe ich etwas übersehen?
  • Was könnte morgen passieren?
  • Was hätte ich anders machen müssen?
  • Wie kann ich verhindern, dass etwas schiefgeht?

Dann wird Denken zu einem Versuch, Unsicherheit zu reduzieren. Mehr Denken führt jedoch nicht automatisch zu mehr Klarheit.
Verantwortung und Überverantwortung
Menschen mit hohem Verantwortungsgefühl tragen Aufgaben häufig innerlich weiter, auch wenn sie objektiv gerade nicht handeln können.
Mögliche innere Sätze sind:

  • Ich muss alles im Blick behalten.
  • Ich darf niemanden hängen lassen.
  • Wenn ich nicht aufpasse, geht etwas schief.
  • Ich kann mich erst entspannen, wenn alles erledigt ist.
  • Andere verlassen sich auf mich.

Das Problem liegt nicht im Verantwortungsbewusstsein selbst. Belastend wird es, wenn Verantwortung innerlich keine Grenze mehr besitzt.
Leistung als innere Orientierung
Manche Menschen erleben Aktivität als vertrauten Zustand. Leistung schafft Struktur, Anerkennung oder das Gefühl, gebraucht zu werden.
Ruhe kann dagegen ungewohnt oder verunsichernd wirken.
Dann entsteht nicht nur die Frage:
„Wie kann ich mich entspannen?“
Sondern auch:
„Was bleibt von mir, wenn ich gerade nichts leiste?“
Angst und innere Alarmbereitschaft
Bei Angst richtet sich Aufmerksamkeit stärker auf mögliche Gefahren, Fehler oder Kontrollverluste.
Das System bleibt wachsam, weil es weiterhin etwas erwartet, prüfen oder verhindern möchte. Bei länger anhaltenden Sorgen, Nervosität oder Angst kann eine fachliche Abklärung sinnvoll sein.


Nicht abschalten können und Erschöpfung
Warum Ruhezeit nicht immer zu Erholung führt
Erholung braucht mehr als die Abwesenheit einer Aufgabe. Wenn ein Mensch in freien Zeiten gedanklich weiterarbeitet, innerlich Probleme löst oder körperlich angespannt bleibt, kann die Belastung subjektiv fortbestehen.
Dadurch kann ein belastender Kreislauf entstehen:

  • Hohe Aktivierung kostet Kraft.
  • Ruhe führt nicht zu ausreichender Regeneration.
  • Die Belastbarkeit sinkt.
  • Alltag und Arbeit werden anstrengender.
  • Mehr Kontrolle und Anstrengung werden eingesetzt.
  • Die innere Aktivierung nimmt weiter zu.

Nicht abschalten zu können kann deshalb sowohl Ausdruck als auch aufrechterhaltender Faktor von Erschöpfung sein.
Es ist jedoch nicht automatisch Burnout. Die WHO definiert Burnout ausdrücklich als arbeitsbezogenes Phänomen infolge chronischen, nicht erfolgreich bewältigten Arbeitsstresses.
Anhaltende Müdigkeit oder Erschöpfung kann außerdem zahlreiche körperliche und psychische Ursachen haben. Die DEGAM-Leitlinie empfiehlt bei zunächst ungeklärter Müdigkeit unter anderem die Prüfung auf depressive oder ängstliche Beschwerden.


Was wirkt unter der Oberfläche?
Aktivität kann eine Schutzfunktion besitzen
Das ständige Beschäftigtsein ist nicht immer nur eine schlechte Gewohnheit.
Es kann helfen:

  • Unsicherheit nicht spüren zu müssen,
  • unangenehme Gefühle auf Abstand zu halten,
  • Kontrolle zu erleben,
  • den eigenen Wert zu bestätigen,
  • Leere oder Einsamkeit zu vermeiden,
  • Verantwortung abzusichern,
  • Konflikte nicht wahrnehmen zu müssen.

Dadurch kann Aktivität kurzfristig stabilisieren.
Langfristig entsteht jedoch ein Problem, wenn das innere System kaum noch erlebt, dass Ruhe sicher, erlaubt und tragfähig sein kann.
Die sichtbare Unruhe ist dann nicht der Anfang der Dynamik. Sie ist möglicherweise bereits eine Antwort auf etwas, das innerlich vermieden, geregelt oder abgesichert werden soll.


Einordnung im Franke-Modell
Wenn die äußere Situation endet, die innere Resonanz aber bestehen bleibt
Im Franke-Modell wird nicht nur betrachtet, dass ein Mensch nicht zur Ruhe kommt.
Von Bedeutung ist auch:

  • Welche Situationen lösen die Aktivierung aus?
  • Welche Resonanz bleibt bestehen?
  • Welche Vorstellungen von Verantwortung, Sicherheit oder Leistung wirken mit?
  • Welche Schutzfunktion erfüllt das Weiterdenken oder Weiterfunktionieren?
  • Woran könnte sich das innere System stattdessen orientieren?

Die individuelle Lebenskarte beeinflusst, wann Ruhe als sicher, erlaubt oder überhaupt möglich erlebt wird.
Das Franke-Modell bietet dafür einen Orientierungsrahmen. Die vertiefende Einordnung erfolgt nicht über eine allgemeine Checkliste, sondern im Zusammenhang der persönlichen Lebensgeschichte, aktuellen Anforderungen und konkreten Muster.


Nicht abschalten können ist keine einheitliche Diagnose
Ähnliche Beschwerden können unterschiedliche Ursachen haben
Das Erleben kann unter anderem auftreten im Zusammenhang mit:

  • chronischem Stress,
  • Burnout oder Erschöpfung,
  • Angststörungen,
  • Grübeln,
  • depressiven Erkrankungen mit innerer Unruhe,
  • Schlafstörungen,
  • Traumafolgen und erhöhter Wachsamkeit,
  • ADHS,
  • Autismus und Reizüberlastung,
  • hormonellen Veränderungen,
  • körperlichen Erkrankungen,
  • Medikamenten oder Substanzen.

Eine Depression kann sich beispielsweise nicht nur durch Antriebsmangel, sondern auch durch innere Unruhe, Grübeln, Schlafprobleme und Erschöpfung zeigen.
Auch traumabezogene Belastungen können mit erhöhter Wachsamkeit, Schreckhaftigkeit und Schlafproblemen verbunden sein.
Eine persönliche Einordnung sollte deshalb nicht bei der Feststellung stehen bleiben:
„Ich bin gestresst.“
Sie sollte klären, welche Faktoren konkret beteiligt sind.


Wann fachliche Unterstützung sinnvoll ist
Wenn Aktivierung zum Dauerzustand wird
Eine psychotherapeutische, psychologische oder medizinische Klärung kann sinnvoll sein, wenn:

  • die innere Anspannung über längere Zeit anhält,
  • Schlaf oder Konzentration beeinträchtigt sind,
  • freie Zeit keine ausreichende Erholung mehr bringt,
  • Sie ständig gedanklich bei Aufgaben oder Problemen bleiben,
  • körperliche Beschwerden zunehmen,
  • Angst, Grübeln oder Reizbarkeit stärker werden,
  • Sie Pausen nur noch mit Schuld oder Unruhe erleben,
  • berufliche oder private Grenzen kaum noch möglich sind,
  • Alkohol, Medikamente oder andere Mittel zur Beruhigung eingesetzt werden,
  • Erschöpfung, depressive Stimmung oder Hoffnungslosigkeit hinzukommen,
  • Sie sich nicht mehr ausreichend selbst stabilisieren können.

Neu auftretende, starke oder ungewöhnliche körperliche Beschwerden sollten ärztlich abgeklärt werden.
Bei akuter Selbstgefährdung, Suizidgedanken oder einer schweren psychischen Krise sollte unmittelbar fachliche Hilfe in Anspruch genommen werden.


Was in Psychotherapie oder Coaching geklärt werden kann
Nicht nur Entspannung lernen, sondern die Aktivierungslogik verstehen
In einer persönlichen Klärung kann untersucht werden:

  • welche Situationen die innere Aktivierung auslösen,
  • wie Gedanken, Körperreaktionen und Verhalten zusammenwirken,
  • welche Rolle Angst, Grübeln oder Erschöpfung spielen,
  • welche Verantwortung tatsächlich besteht,
  • welche Grenzen fehlen,
  • welche inneren Maßstäbe wirksam sind,
  • ob psychische oder körperliche Erkrankungen beteiligt sein könnten,
  • welche Veränderungen im Alltag oder in der Arbeit erforderlich sind.

Psychotherapie
Psychotherapie kann sinnvoll sein, wenn anhaltende Anspannung mit psychischen Symptomen, Schlafproblemen, Angst, Depression, Traumafolgen oder erheblichen Einschränkungen verbunden ist.
Coaching
Coaching kann geeignet sein, wenn das Thema vor allem mit beruflicher Verantwortung, Führung, Rollenklärung, Delegation, Grenzen oder Selbstführung zusammenhängt und keine behandlungsbedürftige psychische Erkrankung im Vordergrund steht.
Executive Coaching
Executive Coaching kann insbesondere helfen, wenn Menschen unter hoher Verantwortung zwar weiterhin funktionieren, aber psychische Distanz, Erholung und innere Klarheit verlieren.
Dabei geht es nicht darum, noch effizienter zu funktionieren. Es geht darum, Verantwortung so zu organisieren, dass langfristige Handlungsfähigkeit erhalten bleibt.


Psychologische Souveränität
Zur Ruhe kommen, ohne vorher vollständige Sicherheit herstellen zu müssen
Psychologische Souveränität bedeutet nicht, sich jederzeit auf Knopfdruck entspannen zu können.
Sie zeigt sich vielmehr darin:

  • Aktivierung frühzeitig wahrzunehmen,
  • zwischen tatsächlicher Verantwortung und innerem Verantwortungsgefühl zu unterscheiden,
  • offene Aufgaben für den Moment begrenzen zu können,
  • Unsicherheit nicht ausschließlich durch Kontrolle zu beantworten,
  • Ruhe nicht erst nach vollständiger Erledigung zu erlauben,
  • Unterstützung und Entlastung anzunehmen,
  • notwendige strukturelle Veränderungen nicht durch persönliche Anstrengung zu ersetzen.

Abschalten ist damit nicht nur eine Entspannungstechnik.
Es ist auch eine Frage von Orientierung, Grenzen und der inneren Erlaubnis, für einen Moment nicht verfügbar sein zu müssen.


Zur weiteren Orientierung

Passende Angebote


Psychologie zum Mitnehmen
Psychologische Orientierung im eigenen Tempo vertiefen
Manche Menschen möchten das eigene Erleben zunächst genauer beobachten und verstehen.
Dafür können ausgewählte Materialien hilfreich sein.  Die Materialien ersetzen keine Psychotherapie, Diagnostik oder medizinische Abklärung. Sie bieten eine strukturierte Vertiefung, ohne die persönliche Einordnung vorwegzunehmen.


Fachliche Grundlage
„Nicht abschalten können“ ist keine eigenständige psychische Diagnose. Das Erleben kann in Verbindung mit Stress, Erschöpfung, Angst, Grübeln, Schlafstörungen, Depression, Traumafolgen, neuroentwicklungsbezogenen Besonderheiten oder körperlichen Faktoren auftreten.
Diese Seite orientiert sich an:

  • Erkenntnissen zu Stress und körperlicher Alarmbereitschaft,
  • Leitlinien zu Müdigkeit und Insomnie,
  • klinisch-psychologischen Modellen von Angst und Grübeln,
  • arbeitspsychologischen Erkenntnissen zu mentaler Gesundheit,
  • der diagnostischen Abgrenzung psychischer und körperlicher Ursachen.

Arbeitsbedingungen können psychische Gesundheit schützen oder beeinträchtigen. Die WHO betont daher neben individuellen Maßnahmen auch die Bedeutung organisationaler Bedingungen und Prävention am Arbeitsplatz.
Psychologische Souveränität und die Begriffe Lebenskarte, Resonanz und Orientierung werden als Arbeits- und Orientierungsbegriffe der Franke-Denkschule verwendet.


Wer nicht abschalten kann, braucht nicht automatisch mehr Disziplin zur Entspannung
Manchmal fehlt nicht die richtige Methode.

Manchmal bleibt das innere System aktiv, weil Verantwortung, Unsicherheit, offene Aufgaben oder vertraute Muster noch keine klare Grenze gefunden haben.
Wenn Sie müde sind und sich gleichzeitig innerlich getrieben erleben, kann eine fachliche Einordnung helfen zu klären, was die Aktivierung aufrechterhält und welche Form der Unterstützung angemessen ist.

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