Psychotherapie 
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Kostenübernahme

In der Regel gibt es keine Probleme bei der Beantragung einer Therapie. Bitte klären Sie jedoch vorab mit Ihrer Krankenkasse, welche Kosten übernommen werden und ob noch Kontingente aus einer früheren Therapie zur Verfügung stehen.

  • gesetzliche Krankenversicherungen: Die Kosten für eine ambulante Psychotherapie werden bei mir durch alle gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland übernommen. Hierfür ist jeweils zum ersten Termin bzw. immer zum ersten Termin im Quartal die Krankenkassenkarte mitzubringen. Eine Überweisung vom Hausarzt ist nicht nötig.


  • private Krankenversicherungen: Private Krankenversicherungen übernehmen in der Regel die Kosten für eine ambulante Psychotherapie bei approbierten Psychologischen Psychotherapeuten (es sei denn, dies wurde zuvor explizit ausgeschlossen). Vor Therapiebeginn sollten Sie sich nach ihren individuellen Vertragsbedingungen erkundigen, da diese je nach Tarif sehr unterschiedlich sein können (z.B. Stundenanzahl pro Jahr). 


  • Beihilfestelle: Eine Kostenübernahme durch die Beihilfestelle ist in der Regel problemlos möglich. Nach 5 probatorischen Sitzungen muss ein Antrag gestellt werden, wordurch es zu einer Therapiepause kommt. Nach Genehmigung geht es dann im gewohnt wöchentlich bis 2 wöchentlichen Rhythmus weiter.


  • Selbstzahlerbasis: Wenn Sie die Therapiekosten selbst tragen oder ein Coaching in Anspruch nehmen möchten, bespreche ich mit Ihnen telefonisch die zu erwartenden Kosten. Eine Psychotherapie selbst zu zahlen, kann sich dann lohnen, wenn Sie sich in Kürze verbeamten oder eine Versicherung (z.B. zur Berufsunfähigkeit) abschließen möchten. Dabei richte ich mich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten. 


  • Ausfallhonorar: Eine Psychotherapiepraxis arbeitet (anders als viele Arztpraxen mit oft vollen Wartezimmern) auf reiner Bestellbasis. Aus organisatorischen Gründen werden die Termine für die nächste Sitzung in der Regel eine und oft mehrere Wochen im Voraus vereinbart.  Kurzfristig abgesagte Termine können nur sehr selten noch neu vergeben werden. Da ein Psychotherapeut pro Patient und Sitzung aber eine ganze Zeitstunde einplant, müssen wir uns als Berufsgruppe mehr als andere gegen das wirtschaftliche Risiko von kurzfristigen Ausfällen absichern, da die Krankenkassen diese nicht übernehmen. Daher bitte ich um Verständnis, dass bei kurzfristigen Absagen (weniger als 48 Stunden vor dem Termin) ein Ausfallhonorar unabhängig vom Grund der Absage (auch bei Krankschreibung) fällig wird (Grundlage § 615 BGB). Das Ausfallhonorar für kurzfristig abgesagte Stunden beträgt 100 € pro Sitzung.