Psychotherapie 
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Verhaltenstherapie für Erwachsene

 

 

im Einklang sein

Eine veränderungswirksame Verhaltenstherapie lebt stets davon, dass Sie sich einbringen. Ob Sie neugierig, kritisch oder distanziert sind, ohne Ihren Eigenanteil kann eine Veränderung nicht gelingen. 

Schon Shakespeare wusste "Der Kummer, der nicht spricht, nagt leise an dem Herzen, bis es bricht." 

Vielleicht fühlen Sie sich zum ersten Mal in Ihrem Leben richtig gesehen, vielleicht werden wir in Diskussion miteinander geraten und bestimmt werden wir gemeinsam lachen können. 

All das trägt – neben den vertiefenden Übungen zwischen den Sitzungen – dazu bei, dass sich die gewonnene Einsicht und besprochene Änderungen in Ihren Alltag einfügen und Sie immer seltener in alte Gewohnheiten zurückfallen werden.


 

Allgemeine Informationen zu Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie ist eine von den Kassen anerkannte Leistung und wird damit von allen Kassen übernommen. Sie stellt eine wissenschaftliche Behandlungsform seelischer Symptome und Verhaltensauffälligkeiten dar. In erster Linie geht es darum, diese zu reduzieren und damit die Lebensqualität deutlich zu erhöhen. Dabei gehen Verhaltenstherapeuten davon aus, dass jedes Symptomverhalten - und dazu gehören auch Gedanken, Gefühle oder Körperempfindungen - im Laufe des Lebens "gelernt" und somit auch wieder "verlernt" bzw. durch neues Verhalten "ersetzt" werden kann. Ziel ist es, negative - sogenannte maladaptive - Muster durch neue positive zu ersetzen.

Im Laufe der Therapie werden wir zunächst Bedingungsanalysen anfertigen, um daraus ableiten zu können, welche Techniken am besten zu Ihnen und Ihre Alltagsbedingungen passen. Transparenz steht dabei an erster Stelle. Wir werden nichts machen, dass Sie nicht wollen. Zwischen den einzelnen Sitzungen sind Sie gefragt, das Besprochene zu testen. 


Einen guten Überblick darüber, wem Psychotherapie hilft, finden Sie in der Apothekenrundschau



Durchführung

Zunächst erfolgt die Kontaktaufnahme zum Psychotherapeuten und ein Erstgespräch – die sogenannte Psychotherapeutische Sprechstunde – wird vereinbart. Diese ist seit April 2017 verpflichtend für jeden Patienten, bevor eine weitere Behandlung erfolgen kann. In diesem wird die Indikation für eine Therapie gestellt. Ebenso ist es in dem Erstgespräch jedoch auch wichtig, den Therapeuten zu betrachten. Können Sie sich vorstellen, sich mir zu öffnen? Denn nur, wenn Sie dies bejahen können, kann eine Veränderung möglich werden. Noch in dem Erstgespräch wird das weitere Vorgehen besprochen.

Sofern eine sofortige Behandlung indiziert ist, kann eine Akutbehandlung angeschlossen werden. Diese ist nicht antragspflichtig und es wird dafür auch keine Überweisung eines Arztes benötigt. Es können bis zu 12 Sitzungen in Form einer Akutbehandlung durchgeführt werden. Anschließend kann eine Psychotherapie angeschlossen werden, welche jedoch antragspflichtig ist.

Die Sitzungen erfolgen dann in der Regel einmal wöchentlich zu einem festen Termin, der 50 Minuten dauert. Später kann die Frequenz gedehnt werden. Es kann nötig sein, von Ihrem Hausarzt einen Bericht anzufordern.

Zwischen den einzelnen Sitzungen sind Sie gefragt, das Besprochene nachwirken zu lassen und umzusetzen. Nur durch gezieltes Üben kann eine nachhaltige Veränderung ermöglicht werden.

Die gesetzlichen Krankenkassen unterscheiden Akutbehandlung, Kurz- und Langzeittherapien, welche wiederum jeweils festgelegte Kontingente haben. Die Therapie muss bei der gesetzlichen Krankenkasse beantragt werden. Leider kann es dabei zu Wartezeiten kommen.