Psychotherapie 
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Behandlungsspektrum


Wenn sich im Leben etwas verändert - seien es äußere Umstände oder etwas im Inneren - kann sich dies in ganz unterschiedlicher Weise ausdrücken. Manchmal schläft man schlechter ein oder hat weniger oder auch mehr Hunger. Manchmal steht der Körper unter Spannung oder man hat Schmerzen,... 

Mit meinem breit aufgestellten Repertoire biete ich Ihnen die Hilfestellungen, die es Ihnen erlaubt, den Alltag wieder besser meistern zu können. 

Weiterführende Informationen über Depression, Ängste, Zwänge und Essstörung über Kennzeichen, Enstehungsbedingungen und Behandlungsmöglichkeiten finden Sie auf den zugehörigen Unterseiten.



Symptombilder

  • Zwangshandlungen und Zwangsgedanken
  • Ängste, Panik, Phobien - Agoraphobie, spezifische Phobie, soziale Phobie, generalisierte Angststörung
  • Depression
  • Burnout, Erschöpfungszustände
  • Schmerzen
  • somatische Beschwerden ohne körperliche Ursache, Hypochondrie
  • Essstörung wie Anorexie oder Bulimie
  • übertriebener Perfektionismus
  • Manie
  • Psychosen
  • Hochbegabung
  • Schlafstörungen
  • Problematische, festgefahrene Wahrnehmungs- und Verhaltensmuster, die immer wieder in Probleme führen, vor allem in Beziehungen 
  • Narzissmus
  • Selbstunsicherheit
  • Trauerreaktion
  • Akute Belastungsreaktion
  • PTBS, Trauma
  • Derealisation
  • Depersonalisation
  • Suizidalität
  • Sexualität
  • ADHS, Konzentrationsstörungen
  • Hochsensibilität / Emotionsregulation 




"Der Schlaf ist gerechter, als man denkt: Er blickt in ihr Inneres und wenn es mit sich selbst in Einigkeit ist, dann schließt er die Augen." (nach Julius Rodenberg)


Und wenn Sie Ihre Gedanken und Gefühle wahrnehmen können, ohne sich mit ihnen zu identifizieren, verlieren diese allmählich die Macht über sie. Mitunter kann es hilfreich sein, nicht immer alles zu glauben, was man denkt, um neue Wege einschlagen zu können. 

Rumi – Das Gasthaus

Das menschliche Dasein ist ein Gasthaus.
Jeden Morgen ein neuer Gast.

Freude, Depression und Niedertracht –
auch ein kurzer Moment von Achtsamkeit
kommt als unverhoffter Besucher.

Begrüße und bewirte sie alle!
Selbst wenn es eine Schar von Sorgen ist
die gewaltsam Dein Haus
seiner Möbel entledigt.
Selbst dann behandle jeden Gast ehrenvoll
vielleicht reinigt er Dich ja
für neue Wonnen.

Techniken

Alles hängt zusammen und verstärkt sich gegenseitig

Die Verhaltenstherapie entwickelt sich mit ihren Techniken stets weiter. So ging es zu Beginn (1. Welle der Verhaltenstherapie) vor allem um die Konzentration auf sichtbares Verhalten und die Frage: Wie lernt der Mensch? Später (2. Welle) kamen Techniken um das Denken hinzu. Dabei ging es darum, zu verstehen, wie Denken und Handeln zusammenhängt. 

  • So werden wir Bedingungsanalysen anfertigen, um Zusammenhänge auf körperlicher, gedanklicher, emotionaler und motivationaler Ebene besser verstehen zu können. 
  • Auch ausführliche Selbstbeobachtungen gehören mit dazu. 
  • Psychoedukation - was versteckt sich hinter meinem Symptom - ist ein wesentlicher Bestandteil.
  • Konfrontationstechniken - sich seinen Ängsten und Gedanken zu stellen und einen neuen Umgang zu finden
  • Operante Techniken: Aufbau euthymer Verhaltensweisen, Rollenspiele, Kommunikationstechniken
  • Kognitive Techniken: Stressmanagement, Problemlösetraining


Seit jüngerer Zeit (3. Welle der Verhaltenstherapie) stehen nun auch noch die Gefühle mit im Vordergrund und wie diese Denken, Handeln und Körperempfindungen beeinflussen. 

  • Akzeptanztechniken, zum Beispiel ACT 
  • Schematherapeutische Interventionen
  • Hypnotherapeutische Techniken
  • Achtsamkeit, wie MBCT
  • Teile-Arbeit, innerer Kritiker
  • Werte-Arbeit
  • CBASP Therapie


Dabei gilt es stets zu berücksichtigen, wie Ihr Alltag aussieht und ob es in unserer Macht liegt, dass wir etwas verändern können. Passend dazu finde ich das Gelassenheitsgebet: "Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden." Denn auch Loslassen kann befreiend wirken, statt an etwas festzuhalten, dass nicht gut tut.