Psychotherapie in Frechen Königsdorf

Verhaltenstherapie für Erwachsene

Verhaltenstherapie für Erwachsene

 

 

im Einklang sein

Eine veränderungswirksame Verhaltenstherapie lebt stets davon, dass Sie sich einbringen. Ob Sie neugierig, kritisch oder distanziert sind, ohne Ihren Eigenanteil kann eine Veränderung nicht gelingen. 

Schon Shakespeare wusste "Der Kummer, der nicht spricht, nagt leise an dem Herzen, bis es bricht." 

Vielleicht fühlen Sie sich zum ersten Mal in Ihrem Leben richtig gesehen, vielleicht werden wir in Diskussion miteinander geraten und bestimmt werden wir gemeinsam lachen können. 

All das trägt – neben den vertiefenden Übungen zwischen den Sitzungen – dazu bei, dass sich die gewonnene Einsicht und besprochene Änderungen in Ihren Alltag einfügen und Sie immer seltener in alte Gewohnheiten zurückfallen werden.


 

Allgemeine Informationen zu Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie ist eine von den Kassen anerkannte Leistung und wird damit von allen Kassen übernommen. Sie stellt eine wissenschaftliche Behandlungsform seelischer Symptome und Verhaltensauffälligkeiten dar. In erster Linie geht es darum, diese zu reduzieren und damit die Lebensqualität deutlich zu erhöhen. Dabei gehen Verhaltenstherapeuten davon aus, dass jedes Symptomverhalten - und dazu gehören auch Gedanken, Gefühle oder Körperempfindungen - im Laufe des Lebens "gelernt" und somit auch wieder "verlernt" bzw. durch neues Verhalten "ersetzt" werden kann. Ziel ist es, negative - sogenannte maladaptive - Muster durch neue positive zu ersetzen.

Im Laufe der Therapie werden wir zunächst Bedingungsanalysen anfertigen, um daraus ableiten zu können, welche Techniken am besten zu Ihnen und Ihre Alltagsbedingungen passen. Transparenz steht dabei an erster Stelle. Wir werden nichts machen, dass Sie nicht wollen. Zwischen den einzelnen Sitzungen sind Sie gefragt, das Besprochene zu testen. 


Einen guten Überblick darüber, wem Psychotherapie hilft, finden Sie in der Apothekenrundschau


Kostenübernahme

In der Regel gibt es keine Probleme bei der Beantragung einer Therapie. Bitte klären Sie jedoch vorab mit Ihrer Krankenkasse, welche Kosten übernommen werden und ob noch Kontingente aus einer früheren Therapie zur Verfügung stehen.

  • gesetzliche Krankenversicherungen: Die Kosten für eine ambulante Psychotherapie werden bei mir durch alle gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland übernommen. Hierfür ist jeweils zum ersten Termin bzw. immer zum ersten Termin im Quartal die Krankenkassenkarte mitzubringen. Eine Überweisung vom Hausarzt ist nicht nötig.
  • private Krankenversicherungen: Private Krankenversicherungen übernehmen in der Regel die Kosten für eine ambulante Psychotherapie bei approbierten Psychologischen Psychotherapeuten (es sei denn, dies wurde zuvor explizit ausgeschlossen). Vor Therapiebeginn sollten Sie sich nach ihren individuellen Vertragsbedingungen erkundigen, da diese je nach Tarif sehr unterschiedlich sein können (z.B. Stundenanzahl pro Jahr). 
  • Beihilfestelle: Eine Kostenübernahme durch die Beihilfestelle ist in der Regel problemlos möglich. Nach 5 probatorischen Sitzungen muss ein Antrag gestellt werden, wordurch es zu einer Therapiepause kommt. Nach Genehmigung geht es dann im gewohnt wöchentlich bis 2 wöchentlichen Rhythmus weiter.
  • Selbstzahlerbasis: Wenn Sie die Therapiekosten selbst tragen oder ein Coaching in Anspruch nehmen möchten, bespreche ich mit Ihnen telefonisch die zu erwartenden Kosten. Eine Psychotherapie selbst zu zahlen, kann sich dann lohnen, wenn Sie sich in Kürze verbeamten oder eine Versicherung (z.B. zur Berufsunfähigkeit) abschließen möchten. Dabei richte ich mich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten. Die Kosten für eine Psychotherapie sind steuerlich absetzbar.
  • Ausfallhonorar: Eine Psychotherapiepraxis arbeitet (anders als viele Arztpraxen mit oft vollen Wartezimmern) auf reiner Bestellbasis. Aus organisatorischen Gründen werden die Termine für die nächste Sitzung in der Regel eine und oft mehrere Wochen im Voraus vereinbart.  Kurzfristig abgesagte Termine können nur sehr selten noch neu vergeben werden. Da ein Psychotherapeut pro Patient und Sitzung aber eine ganze Zeitstunde einplant, müssen wir uns als Berufsgruppe mehr als andere gegen das wirtschaftliche Risiko von kurzfristigen Ausfällen absichern, da die Krankenkassen diese nicht übernehmen. Daher bitte ich um Verständnis, dass bei kurzfristigen Absagen (weniger als 48 Stunden vor dem Termin) ein Ausfallhonorar unabhängig vom Grund der Absage (auch bei Krankschreibung) fällig wird (Grundlage § 615 BGB). Das Ausfallhonorar für kurzfristig abgesagte Stunden beträgt 100 € pro Sitzung. 



Durchführung

Zunächst erfolgt die Kontaktaufnahme zum Psychotherapeuten und ein Erstgespräch – die sogenannte Psychotherapeutische Sprechstunde – wird vereinbart. Diese ist seit April 2017 verpflichtend für jeden Patienten, bevor eine weitere Behandlung erfolgen kann. In diesem wird die Indikation für eine Therapie gestellt. Ebenso ist es in dem Erstgespräch jedoch auch wichtig, den Therapeuten zu betrachten. Können Sie sich vorstellen, sich mir zu öffnen? Denn nur, wenn Sie dies bejahen können, kann eine Veränderung möglich werden. Noch in dem Erstgespräch wird das weitere Vorgehen besprochen.

Sofern eine sofortige Behandlung indiziert ist, kann eine Akutbehandlung angeschlossen werden. Diese ist nicht antragspflichtig und es wird dafür auch keine Überweisung eines Arztes benötigt. Es können bis zu 12 Sitzungen in Form einer Akutbehandlung durchgeführt werden. Anschließend kann eine Psychotherapie angeschlossen werden, welche jedoch antragspflichtig ist.

Die Sitzungen erfolgen dann in der Regel einmal wöchentlich zu einem festen Termin, der 50 Minuten dauert. Später kann die Frequenz gedehnt werden. Es kann nötig sein, von Ihrem Hausarzt einen Bericht anzufordern.

Zwischen den einzelnen Sitzungen sind Sie gefragt, das Besprochene nachwirken zu lassen und umzusetzen. Nur durch gezieltes Üben kann eine nachhaltige Veränderung ermöglicht werden.

Die gesetzlichen Krankenkassen unterscheiden Akutbehandlung, Kurz- und Langzeittherapien, welche wiederum jeweils festgelegte Kontingente haben. Die Therapie muss bei der gesetzlichen Krankenkasse beantragt werden. Leider kann es dabei zu Wartezeiten kommen.